Varáita-Máira-Kammstraße
Land:

Region: Piemont
Höhe:

2285 m

Position:

44 34,005 N
007 03,093 E

max. Steigung:

15 %

von: Colle di Rossana
nach: Colle della Bicocca
Wintersperre: -
Maut: -
Denzel: 433
Schwierigkeit: SG 4-5

noch nicht gefahren

Kaum eine Strecke im Piemont ist sowohl fahrerisch als auch landschaftlich so abwechselungsreich wie die Varáita-Máira-Kammstraße. Die insgesamt 48 km lange Strecke ist fast durchgehend geschottert, an einigen Stellen ziemlich grob. Dank ausgeglichener Steigungen sind kritische Stellen aber gut zu meistern. Die Varáita-Máira-Kammstraße kann daher auch von Fahrern mit schweren Reiseenduros vergleichsweise gut befahren werden. Der östlichste Einstieg in die Kammstraße liegt am Colle di Rossana (617 m). Von hier führt eine kurvige Naturpiste durch den Wald hinauf zum Santuario di Valmala (1379 m). Alternativ führt ein Weg von Rossana über Lemma zum Santuario. Hier beginnt die zunächst noch asphaltierte Varáita-Máira-Kammstraße. Die wenig später dann geschotterte Kammstraße verläuft zunächst vorbei am Colle di Valmala (1541 m) südwestlich des Santuario di Valmala (1379 m) und weiter zum Colle della Ciabra (1723 m). Von dort geht es über den Colle di Melle (1873 m), den Colle Birrone (1700 m), den Colle Rasticias (2176 m) und die Bassa d’Ajet (2310 m) hinauf zum Colle di Sampéyre (2284 m). Eine 6 km lange Stichstraße verläuft vom Pass weiter auf dem Kamm entlang in die alpine Bergwelt rund um den Colle della Bicocca (2285 m) unterhalb des Pelvo d’Elva (3064 m). Die Piste endet auf der Passhöhe.

Unterwegs bestehen mehrere Möglichkeiten, ins Valle Varáita oder ins Valle Máira abzusteigen, so am Santuario di Valmala und am Colle Birrone. Verkehrstechnisch günstig liegt der Colle di Sampéyre. Hier führt eine gut asphaltierte Passstraße von Sampéyre im Valle Varáita über den Pass nach Stroppo im Valle Máira und ermöglicht einen schnellen Ein- oder Austieg. Landschaftlich empfehlenswert ist die Abfahrt vom Colle di Sampéyre über Elva durch das wilde, tief eingeschnittene Vallone di Elva hinunter ins Valle Máira. Die stark ausgesetzte, aber durchgehend asphaltierte Straße führt dabei durch mehrere aus dem rohen Fels gehauene Tunnel und Kehren.

Hinweis: Die obige Koordinate bezeichnet den Colle della Bicocca (2285 m). Der Pass ist der westliche Endpunkt und der höchste anfahrbare Punkt der Varáita-Máira-Kammstraße. Der fahrerisch schwierigste Abschnitt liegt zwischen dem Colle Birrone und dem Colle di Sampéyre.

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